Archive für den Monat: August, 2013


world premiere

Thursday, 19 September 2013, 8.30 pm

Further performances:
Fri 20, Sat 21 and Sun 22 September, 8.30 pm

 

Are you man enough to be gay?

Stephan Herwig’s latest dance production is inspired by the perspective of gay artists in the History of Art and Aesthetics.
Five male dancers on stage: That basic constellation in itself creates a vibrant energy all of its own.
The dancers are revealing themselves, they are getting to the bottom of both their masculine and feminine sides;
at times reluctantly and suggestively; at other times in an aggressive and extroverted manner.
Stereotypes are being shifted and dispelled; different images of the male body are being evoked and called into question.
The strong individual personalities of the dancers create a fascinating and energizing friction.
While not, however, tying anything down, but leaving as much of interpretation up in the air as possible –
the borders are blurred. Ultimately, it is all about “being oneself and to allow this with all its consequences.”

Choreography:
Stephan Herwig

Choreographical collaboration:
Karen Piewig

Dance:
Maxwell McCarthy
Andrew Pan
Víctor Pérez Armero
Salvatore Siciliano
Alfredo Zinola

Lighting:
Michael Kunitsch

schwere reiter
tanz theater musik
Dachauer Str. 114
80636 München
reservierung@schwerereiter.de
089 / 721 10 15
www.schwerereiter.de

tickets € 15 / reduced € 10

Public Relations: Beate Zeller, +49.176.26577015, kontakt@beatezeller.de

With kind support from the Department of Arts and Culture of the City of Munich.
Stephan Herwig is member of the Tanztendenz München.
A cooperation with schwere reiter tanz.

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iopfuStephan Herwig (Choreografie) ist seit vielen Jahren als Tänzer und Choreograf überwiegend in München tätig. Als Tänzer arbeitet er seit 1999 kontinuierlich mit dem Münchner Choreografen Micha Purucker; neben Engagements an der Bayerischen Staatsoper, den Bregenzer Festspielen und dem Theater Basel tanzte er u.a. für Sabine Glenz, Amir Hosseinpour, Mia Lawrence, Felix Ruckert, Tino Sehgal, Xavier LeRoy und Mårten Spångberg. Seine erste eigene abendfüllende Choreografie “the sanctuary project“ präsentierte er 2006 in München; seine Nachfolgestücke „Alien“ (2007), „Rebirth“ (2008), „Calabi-Yau“ (2009), „Somewhere“ (2010), „Throwing Myself In Front Of You“ (2011) und „In This Very Moment“ (2012) wurden von der Stadt München gefördert. 2010 und 2012 wurde jeweils eines seiner Stücke für das Rodeo Festival München ausgewählt. Des weiteren wurden seine Arbeiten an das Archauz Theater in Århus, das Tanzhaus Zürich und zu den Festivals Xtra-Frei in Bremen und Hannover, sowie zum Schleudertraum nach Regensburg eingeladen. Zuletzt war er mit dem Austauschprojekt „Clash“, zusammen mit Yuko Kominami und Daniele Ninarello, in München, Luxembourg und Turin zu sehen. Als Dozent für zeitgenössische Tanzformen unterrichtet er im In- und Ausland.

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Víctor Pérez Armero (Tanz) fing im Alter von vier Jahren in Barcelona mit katalanischem Volkstanz an. Dort konzentrierte er sich später auf zeitgenössiches Tanztraining in den Schulen AREA und Varium, während er mit zwei ansässigen Kompanien als Trainer und Performer arbeitete. 2008 zog er nach Büssel und studierte drei Jahre bei P.A.R.T.S.. 2011 ging er nach Salzburg, um am Postgraduiertenprogramm Bodhi Project Company der SEAD (Salzburg Experimental Academy of Dance) teilzunehmen. Er bekam ein CoNCA Stipendium der Katalanischen Regierung für den Abschluss seines Studiums in Salzburg. Dort arbeitete er mit Jelka Milic, Diego Gil u. Nigel Charnock. Seit 2010 arbeitete er mit dem Choreografen Renan Martins de Oliveira (BR). 2012 nahm er an der Produktion “Clear Tears/Troubled Waters” der Cie. Thor / Thierry Smits (BE) teil, die noch auf Tour ist. Er arbeitete außerdem mit SOIT / Hans Van den Broeck (BE).

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Maxwell McCarthy (Tanz) ist ein amerikanischer Performer, der in Berlin lebt. Seit er 2008 seine Ausbildung an der Royal Scottish Academy of Music and Drama beendete, hat er mit Choreografen, Theatermachern und bildenden Künstlern gearbeitet, darunter Colette Sadler (UK), Miet Warlop (BE), Lucia Glass (DE), und Tino Sehgal (DE). Außerdem hat Maxwell eigene Werke in Glasgow, London und Berlin kreiert und aufgeführt.

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Andrew Pan (Tanz) wurde in Kuala Lumpur, Malaysia geboren. Er studierte Tanz an der Central School of Ballet in London und hatte sein erstes Engagement als Gast am Dublin City Ballet. Nach seinem Studienabschluss wurde er Mitglied im Ballett des Stadttheaters Malmö in Schweden. Danach wurde er in Deutschland an verschiedene Bühnen engagiert, unter anderem an die Stadttheater Aachen, Hagenund Gießen, wo er in vielen Solorollen zu bewundern war. Nach drei Jahren als Mitglied der weltbekannten französischen Musicalproduktion „Nôtre Dame de Paris“, mit der er auf Tournee in Montreal, Brüssel, Paris und vielen anderen Städten war, tanzte er fünf Jahre in der erfolgreichen Céline Dion Show „A New Day…“ im Caesars Palace, Las Vegas. Im Jahr 2011 kehrte er zurück nach Europa, wo er seitdem in verschiedenen Produktionen mitgewirkt hat, z.B. in „Sonntag aus Licht“ an der Oper Köln, „Der Nussknacker“ und „Sunset Boulevard“ am Stadttheater Klagenfurt, „West Side Story“ am Deutschen Theater Göttingen und „Life and Times“ am HAU (Hebbel am Ufer) in Berlin

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Mathias Schwarz (Tanz) ist Tänzer der freien Szene Münchens und arbeitet bereits seit mehreren Jahren für und mit Stephan Herwig. Studienaufenthalte führten ihn nach Stockholm. Neben zwei Ersten und einem Publikumspreis am „Internationalen Choreografenwettbewerb Burghausen“ war er Finalist der „Seoul International Dance Competition“ in Südkorea 2008. Er tanzte in Produktionen an der Bayerischen Staatsoper, dem Gasteig und dem Gärtnerplatztheater in München sowie in Choreografien von Carlos Cortizio, Jessica Iwanson, Thomas Kopp, Vivienne Newport, Saar Magal und Valenti Rocamora Tora.

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Salvatore Siciliano (Tanz) wurde 1989 in Cosenza (Italien) geboren. Er begann seine klassische Ballettausbildung an der New World Ballet School. In Mailand erhielt er im Juni 2012 ein Diplom an der Susanna Beltrami Academy. Er studierte ebenfalls mehrere Jahre Klavier und Malerei an der Accademia di Belle Arti di Brera in Mailand. 2011 tanzt er in der Susanna Beltrami Company. 2012 ist er Teil der Dagipoli Dance Theatre Company und 2013 tanzt er für Creart Theatre. Zur gleichen Zeit gibt er sein Debüt in Griechenland und Italien mit seiner eigenen Show “Atena Nike”.

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Alfredo Zinola (Tanz) ist Choreograf und Performer aus Italien. Mit 17 Jahren leitete er eine Straßentheatergruppe. Seit 2001 arbeitet er als Übersetzer und Autor mit dem Teatro dell’Angolo in Turin. 2004 fängt er als Tänzer an, mit Raffaella Giordano (Sosta Palmizi) zu arbeiten, dann setzt er seine Studien in Spanien und an der Folkwang Universität in Deutschland fort. Zur gleichen Zeit macht er seinen Abschluss an der Universität in Turin in Anthropologie. 2009 beginnt er seine Arbeit als Choreograf mit dem Duett “Suschi”, das hinterfragt, “was lebendig ist in einer interkultu- rellen Begegnung”. Diese Arbeit wurde mehr als vierzig Mal in Europa, Südamerika und Rußland gezeigt. 2011 choreografierte er “About Josema”, das auf der Bühne die Sexualität eines jungen homosexuellen Tänzers erforscht. Die letzte Produktion ist PRIMO, eine Unterwasserperformance mit zeitgenössischem Tanz. Als Tänzer hat er mit G. Rossi, J. Jaspers, C. Hennermann, 2+, Keinkollektiv, Angie Hiesl Produktion und vielen anderen gearbeitet.

Karen Piewig (Choreografische Assistenz) erhielt ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Tanz in Mannheim- Heidelberg und ist seitdem als freischaffende Tänzerin u.a. bei Tanztheater Skoronel, Desperate Figures Dance Theatre, La Fura Dels Baus, Mouvoir, Micha Purucker / Living Room, Monica Gomis tätig. Sie arbeitete auch als choreografische Mitarbeiterin und nahm Unterrichtstätigkeiten im Tanzraum Mainz und dem Tanzlabor_21 am Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt auf. Im September 2009 schloss sie das Masterprogramm für Zeitgenössische Tanzpädagogik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main mit der Arbeit „Wenn Worte bewegen, wenn Körper sprechen“ ab. Karen Piewig tanzte bereits in Herwigs Stücken „Alien“, „Rebirth“, „Calabi-Yau“ und „Somewhere“. Für die Kurzchoreografie „kühler“ (2010) zeichneten sich erstmals Stephan Herwig und Karen Piewig gemeinsam für die Choreografie verantwortlich. Seit 2011 ist sie als choreographische Mitarbeiterin für Stephan Herwig tätig.

Michael Kunitsch (Lichtgestaltung) ist seit 1991 Lichtdesigner. Seitdem gestaltete er das Licht für zahlreiche Tanz-, Theater- und Performanceproduktionen in München und an anderen Orten. Seit 1993 arbeitet er kontinuierlich mit Micha Purucker und in den letzten Jahren auch immer wieder für Stephan Herwig.